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Marokko-Enduro-Tour Januar 2009

Tagebucheintrag

Marokko 1. Teil

Das Land hat mich schon lange gereizt. Aber so allein – das erste Mal Afrika – noch nicht sooo offroadsicher – und als Frau – … hab ich mich nicht getraut.
Also versuchte ich es mit einer organisierten Endurotour.

Das Land hat mich absolut überzeugt: Leute, v.a. die Berber; Landschaften; Kultur – natürlich überraschend für mich Afrika-Anfängerin, aber sehr faszinierend.

Fazit:

Marokko immer wieder

Mobiketours niemals wieder


Es gibt noch jede Menge einsamer Pisten, zum Teil recht anspruchsvoll, meistens aber mit der DRZ auch mit Gepäck problemlos. Leider wird an den Straßen irre viel gebaut, um Touris anzulocken. Schade, die Natur-Puristen kommen dann nicht mehr so gerne.
In den Dörfern ist man willkommen, Steine werfende Kinder habe ich nicht erlebt.

Marokko ist im Aufbruch. Der König forciert Modernisierung, Kommunikationstechnik und Handel mit Europa. Die Menschen in den ländlichen Gegenden haben es schwer, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Müll und Abgase sind ein großes Problem.

Die Pisten gehen durch die Berge, über Pässe um 2500 m, dann wieder durch Flussbetten und Palmenhaine.

Die Flüsse graben sich tief in den Atlas ein, z.B. die Todra und der Dades. Die Schluchten sehen aus wie die riesigen Canyons im USA-Kalender. Gigantisch! Zum Teil kann man unten drin fahren – wenn man’s kann ;-)
Besonders beeindruckend fand ich den Anblick wenn man aus dem kargen Hochland kommt und vom den Rand des Gebirges hinunterschauen kann in ein Tal: Palmen, angelegte Terrassen, der schlängelnde Fluss. Dann fährt man die Serpentinen runter und steht in einem Palmen-Dorf: 2 m breiter Weg zwischen den Lehmhäusern, neugierige Kinderaugen, Männer, die auf den Mopeds testsitzen wollen, ein kleiner Laden mit dem Wichtigsten für die Versorgung: Tee wird gekocht, Makrelendosen, frisch gebackenes Fladenbrot, Cola, Joghurt im Tetrapack. Alles lecker.

Im Süden fährt man dann kilometerlang über Schotter, Salzseen, durch breite Queds, erste Sandfelder. Hier leben Familien mitten im Nichts. Immer gibt es was zu Essen und zu Trinken, manchmal auch Sprit – manchmal nicht.
Der Wüstensand im Erg Chebbi hat mich erstmal genervt. Später ging’s ganz gut. Ein Sandfan werde ich aber sicher nie. Ich liebe Schotter, Steine, Stufen – hoch wie runter.

Weiter geht’s hier.

Viel Spaß!


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Eine Antwort zu “Marokko-Enduro-Tour Januar 2009”

  1. wabs sagt:

    Na ja nicht schlecht ,eher sehr gut…muß erst mal noch bischen lesen ,machst Dir ganz schön viel Arbeit mit deinen Hobby ,aber das ist schon gut so ….feine Sache ….ist bestimmt auch ganz schön kosten – intensiv…Gruß wabs

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