Island 2008
Tagebucheintrag
Na, dann leg ich mal los. Habe gerade meinen Reisebericht der letzten Islandtour fertig gestellt.
Hier nur kleine Leseprobe, der wäre sicher hier zu lang.
Trotzdem bleibe ich aufgeregt an diesem Tag. Insgesamt fahren wir etwa 12 Furten, davon 4 große (die beiden großen hin und zurück), dazu eine kleine Lavafurt, die zu tief und voller Lavabrocken ist und die wir durchschieben.
Die Ausblicke sind überwältigend. Trotz häufigen Regens, ständiger Wolken und Kälte kann man die Vulkanreihe erahnen. Sehen können wir sie kaum. Wir klettern auf einzelne Vulkane, bestaunen die verschiedenen Steine, die kleine Pflanzen, die selbst im Lavasand überleben, eine einzige Mondlandschaft, kleine Seen, mit Moosen überwachsene Lava – rote und schwarze, Sandfelder, mit und ohne Gras, quietschgrüne Flecken wo Schwefelwasser austritt.
Die Piste ist sehr abwechslungsreich. Wir fahren auf Sand, durch Lavafelder, über Geröll, manchmal ist es lehmig. Alles ist gut machbar, auch wenn es nun nass ist. Ab und zu gibt es Wanderparkplätze, Wege sind ausgeschildert.
Ich laufe zu einem kleinen Kratersee, der völlig eingeschlossen von Lava liegt: die Ränder spiegeln sich im ruhigen Wasser. Hier würd ich gern länger bleiben.
Wir fahren eine Schleife, man kann sich hier auch verfahren, es zweigen immer mal Wege ab. Wir müssen aufpassen. Am Ende der Schleife kommen wir an die Lavafurt. Sie ist nicht breit, liegt in einem grünen von Wasserlaufen durchzogenen kleinen Tal mitten im Lavafeld. Die Strömung ist kräftiger, die Tiefe ist grenzwertig. Aber es liegen viele scharfe Lavasteine drin. Wenn ich dort dagegen fahre und anhalten muss drückt die Strömung mich um. Mein Moped ist für meine Beine zu hoch, um so etwas halten zu können. Also schieben wir. Eine gute Gelegenheit, zu üben. Ich links, an der Strömung und am Gas, Dietmar sichert rechts und schiebt mit. Es geht gut. Das beruhigt für folgende Furten, die also auch tiefer sein können. Der uns folgende Jimmy hat echte Probleme, setzt mehrmals auf.
Zurück wieder durch die breiten Furten. Die kleinen sind ok und ich fahre sehr kontrolliert durch. Die ganz große Furt hat nun am Nachmittag noch mehr Wasser, wir suchen uns einen anderen Weg: breiter, dadurch flacher. Mit Watstiefeln durch ist ok.
Zurück dann mit Tempo und im Stehen über die Piste. Übermütig genießen wir die Sonne, die nun raus kommt. Rechtzeitig, um den Fagrifoss in der Sonne schillern zu sehen. An einem kleinen Wasserfall am Rückweg machen wir noch mal eine schöne Pause.
Beim nächsten Mal könnte man den Abzweig nach Buland ausprobieren. Dorthin gibt es zwei Pisten mit 2 bzw. 3 Furten.
Fazit: weiche Hügel, hohe Berge, eckige Vulkane, knubbelige Lavafelder, tiefe Schluchten, ein wunderschöner Wasserfall, liebliche Bachbetten, breite Flüsse, abgerutschte Hänge, Schafe, Serpentinen, steile Auf- und Abfahrten.
Bin jetzt schon völlig überfordert von den Eindrücken. Das würde für einen ganzen Urlaub reichen.
Hier gibt’s den ganzen Bericht und noch mehr: http://bikibike.wordpress.com/
URL: http://bikibike.wordpress.com/
Tags: DRZ 400, Island, Laki, Reise, Vulkane
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Biki
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Willkommen hier
Das ja lustig, zu der Zeit waren Freunde mit dem Geländewagen auf einer 6-Wochen Tour quer durch Island. Dir ist nicht zufällig ein grüner Land Rover begegnet?!
Also, ich schätze mal, mir sind so etwa 15 grüne Landys begegnet…